Biodynamie

Die Biodynamie ist Teil unserer ganzheitlichen Unternehmenskultur, wir sehen sie als eine Methode zur Erneuerung der Landwirtschaft. In der Biodynamie wird die Erde als beseelter, lebendiger Organismus betrachtet, sie führt zu den Ursprüngen des Lebens zurück, die eng mit dem Kosmos verbunden sind und gründet auf die Intuition unserer Vorfahren. Als Menschen des 21. Jahrhunderts haben wir es verlernt, die Zusammenhänge zwischen Mikro- und Makrokosmos instinktiv zu erfassen. Die anthroposophische Lehre Rudolf Steiners, des Begründers der Biodynamie, zeigt einen Weg auf, dieses Verständnis wiederaufzubauen.

Deshalb bewirtschaften wir ca. 50 Hektar familieneigene Weinberge in biologisch-dynamischer Anbauweise. „Biologisch-dynamische Landwirtschaft ist die konsequenteste Form des natürlichen Arbeitens im Weinberg“, sagt Alois Lageder. „Sie respektiert die Gesetze der Ganzheitlichkeit in der Natur und bringt die Rebe in ihr natürliches Gleichgewicht, setzt sie in Beziehung zu Erde und Kosmos.“ Die Biodynamie ist eine Methode zur Erneuerung der Landwirtschaft. Sie beruht auf den Grundsätzen der Anthroposophie, einem Welt- und Menschenbild, das vom österreichischen Philosophen Rudolf Steiner in den 1920er Jahren begründet wurde. In der Biodynamie wird die Erde als beseelter, lebendiger Organismus betrachtet, sie führt zu den Ursprüngen des Lebens zurück, die eng mit dem Kosmos verbunden sind und gründet auf die Intuition unserer Vorfahren. Als Menschen des 21. Jahrhunderts haben wir es verlernt, die Zusammenhänge zwischen Mikro- und Makrokosmos instinktiv zu erfassen. Die anthroposophische Lehre Rudolf Steiners zeigt einen Weg auf, dieses Verständnis wiederaufzubauen. In diesem Sinne arbeiten wir im Einklang mit den Zyklen und Rhythmen der Natur, des Mondes, der Sonne und der übrigen Planeten. So können wir kosmische und irdische Kräfte ausnutzen, um Humus im Boden aufzubauen, die Vitalität der Reben zu stärken, die Qualität der Trauben zu verbessern und so die wichtigsten Voraussetzungen für gute Weine zu schaffen.

Die biologisch-dynamische Bewirtschaftung bedeutet in der Praxis einen gänzlichen Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, Herbizide und Kunstdünger. Stattdessen arbeiten wir daran, die Reben so widerstandsfähig zu machen, dass sie beim Auftreten von Pilzen oder Schädlingsbefall über ausreichende Abwehr- und Selbstheilungskräfte verfügen. Boden und Pflanze werden mit biologisch-dynamischen Präparaten und homöopathischen Tees behandelt, um die Widerstandskraft der Reben weiter zu stärken. Auf vielfältige Weise hilft der Winzer so den Weinstöcken, sich selbst zu helfen. Doch nicht nur sie, sondern das gesamte Ökosystem im Weinberg profitiert von diesem Vorgehen. Durch die Humuswirtschaft werden Bodengesundheit und -fruchtbarkeit verbessert, der Weinbergboden ist besser in der Lage Wasser zu halten – eine künstliche Bewässerung ist nicht mehr notwendig - und vor Erosion geschützt. Insgesamt wird die Artenvielfalt im ausgewogenen Ökosystem erhalten und gefördert. Wir arbeiten nach den strengen Richtlinien des internationalen Demeter-Verbandes.

Diese Art von Weinbau erfordert mehr Handarbeit und Zeitaufwand, doch das Ergebnis spricht für sich. Reben, die mit dem Weinberg in bestmöglicher Harmonie stehen, bringen authentische Weine hervor. Sie sind individueller Ausdruck ihrer jeweiligen Lage und damit des Terroir-Gedankens. Denn solche Reben wurzeln tief, so dass der nahrhafte Unterboden den Trauben seine Mineralität weitergeben kann. Die Trauben reifen gleichmäßiger und weisen bei Vollreife ein niedrigeres Zuckergehalt auf. Die Weine sind im Geschmack harmonisch, ausgewogen und elegant und durch ihren vollwertigen Charakter besser bekömmlich.

Die Biodynamie entspricht einer ganzheitlichen Unternehmenskultur. „Aus meiner Sicht ist die biologisch-dynamische Landwirtschaft heute für einen Qualitätswinzer eine Selbstverständlichkeit“, sagt Alois Lageder.

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